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Die Zukunft ist unerbittlich, und grün gefärbt

29.01.2020

Kurz nach der Wahl betonte die neue EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen die Notwendigkeit, bis 2030 ehrgeizigere Klimaziele zu setzen. Autohersteller investieren Milliarden in Entwicklung neuer emissionsfreier Motoren, Elektrofahrzeuge werden in unserer Region zu einem immer sichereren Bestandteil der Fahrzeugs-Flotte.

Es handelt sich um keinen Modetrend, sondern eine unvermeidliche Reaktion auf die globale Erwärmung und ihre negativen Auswirkungen.

Elektrofahrzeuge als Teil der Fuhrpark

 Ende 2018 genehmigte das Europäische Parlament eine deutliche Senkung der Emissionsgrenzwerte für Lastkraftwagen. Die vereinbarten Ziele sehen eine Reduzierung der Kohlendioxidemissionen um 20% bis 2025 und um mindestens 35% bis 2030 im Vergleich zu 2019 vor.

Laut Expertenschätzungen verursacht der LKW-Transport fünf bis sechs Prozent der gesamten CO2-Emissionen in Europa. Laut der Europäischen Kommission verursacht der Güterverkehr heutzutage 19 Prozent mehr Kohlendioxidemissionen als 1990.

Elektromobilität als Pflicht

Die Europaabgeordneten genehmigten daher sogn. Mindestquoten für emissionsfreie und sehr emissionsarme Lastkraftwagen, die zum Gesamtabsatz von Lastkraftwagen beitragen würden. Es handelt sich also um eine erzwungene Elektrifizierung der Flotten, wogegen ein großer Teil der Logistikunternehmer und Automobilhersteller protestieren. Im Jahr 2025 liegt die Grenze bei 5 Prozent, und bis 2030 sollten es mindestens 20 Prozent sein.

Die Entstehung einer neuen Welle der Elektromobilität auf den Straßen ist mit der Entstehung einer neuen intelligenten Infrastruktur verbunden. Dies erfordert neben dem Netz der Ladestationen auch Innovationen im Bereich der Unternehmensverwaltung.

Intelligentes Flottenmanagement hilft beim Verwalten der Fluidität, beim Verwalten von Einsparungen und der erforderlichen Dokumente.

Alles unter einem Dach

Die Voltia-Plattform bietet den Logistikunternehmen maßgeschneiderte Lösungen. Der Service von Anasoft umfasst die Routenanalyse, die Vermietung des am besten geeigneten Elektrofahrzeugs, den Zugang zu Ladeinfrastruktur, Strom, Wartung und professionellen Kundensupport.

Alle Bereiche, die derzeit Spediteure bedrücken, dadurch, dass sie dazu gezwungen sind, eigene Flotte zu elektrifizieren, können durch einen intelligenten Dienst abgedeckt werden. Solch ein Dienst bringt letztendlich im Vergleich zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor Einsparungen bei Gesamtbetriebskosten bei.

Immer mehr Spediteure sind sich dessen bewusst. Voltia-Platform wird zum Beispiel von Greenway benutzt, den in einigen Ländern Marktführer in Kleintransport 2-3,5 Tonnen.